verdi will neuem KKO-Eigentümer auf die Finger schauen

Die Gewerkschaft verdi reagiert skeptisch auf den geplanten Verkauf des insolventen Katholischen Klinikums Oberhausen. Freitag war bekanntgeworden, dass der private Gesundheitsdienstleister Ameos aus der Schweiz die KKO-Gruppe übernehmen will.

© Gerd Wallhorn/FUNKE Foto Services

Die Kirche und die öffentliche Hand überlassen damit ein großes Stück der Oberhausener Krankenhausversorgung einem privaten Investor, heißt es von verdi. Ameos sei kein Unbekannter. Aktuell liefen in Sachsen-Anhalt Tarifverhandlungen mit Streiks. Der neue Eigentümer biete aber auch Chancen: Wir können für unsere Mitglieder einen guten Tarifvertrag erkämpfen und die Mitbestimmung stärken, sagt die Gewerkschaft. Das KKO hatte im Juli Insolvenz angemeldet. 230 der mehr als 2300 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Das sieht der Insolvenzplan vor, den der neue Eigentümer übernehmen will.

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