Weiter Wirbel um altes Hotel im Volksgarten

Der Eigentümer des ehemaligen sogenannten Horror-Hotels im Volksgarten Osterfeld bekommt Ärger mit der Stadt Oberhausen. Sie möchte von ihm wissen, was es mit den Hinweisen an der Absperrung vorm Hotel auf sich hat. Dort wird unter anderem vor herabfallenden Gegenständen und Hochspannungskabeln gewarnt.

© Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Das Ordnungsamt hat außerdem den Bauzaun reparieren lassen. Hier waren mehrere Teile defekt oder offen, der Zutritt also für jedermann möglich. Der Eigentümer wird jetzt noch einmal schriftlich erinnert, dass er die Baustelle ordnungsgemäß abzusichern hat. Das will die Stadt auch regelmäßig überprüfen. Vor dem Gebäude war in den letzten Wochen auch viel Müll und ein Schrott-Wohnwagen abgestellt worden. Das Gelände gehört der Stadt selbst. Sie hat auf unsere Nachfrage angekündigt, dort schnell aufzuräumen. Im direkten Umfeld liegen auch eine KiTa und ein Sportverein.

Weiter Rätselraten um Zukunft des Gebäudes

Was der Eigentümer mit dem ehemaligen Hotel vorhat, ist nach wie vor unklar. Für Nachfragen war er zuletzt nicht mehr zu erreichen. Gegenüber Radio Oberhausen hatte er zwischenzeitlich sogar bestritten, dort selbst eingezogen zu sein. Gut sichtbar hängt aber im Obergeschoss mittlerweile eine Leuchtreklame mit dem Namen seiner Steuerberatungsgesellschaft.

Bewegte Vergangenheit

Das markante Gebäude liegt am Rande des Volksgartens in Osterfeld und wurde 1910 eröffnet. Bis 2014 war dort durchgehend Hotel- oder Restaurantbetrieb. In den Jahren vor seiner Schließung hatte das Haus bundesweit unrühmliche Berühmtheit als Horror-Hotel erlangt. Kein anderes Hotel hatte schlechtere Bewertungen. Besucher zeigten sich schockiert über abgewohnte Zimmer und Dreck und kritisierten das unfreundliche Personal.

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