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Lokalnachrichten

11.07.2019 17:30    

Bierdeckel für die Bundesregierung: Oberhausen macht mit dem Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" auf Geldsorgen aufmerksam.

Historisches Rathaus Mülheim - Foto: Oliver Müller / Funke Foto Services

Historisches Rathaus Mülheim - Foto: Oliver Müller / Funke Foto Services

Das Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" hat der Bundesregierung jetzt einen Haufen Bierdeckel geschickt. Drauf steht: Wer bestellt, bezahlt! Mit der Aktion wollen Oberhausen und 70 weitere Städte und Gemeinden auf ihre Geldsorgen aufmerksam machen. Vor allem die Sozialausgaben machen ihnen zu schaffen. 384 Millionen Euro muss Oberhausen jedes Jahr ausgeben, um damit unter anderem Jugend- und Sozialhile-Maßnahmen oder die Unterkünfte für Langzeitarbeitslose zu bezahlen, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz. Das macht fast 48 Prozent aller Ausgaben der Stadt aus. Die Bierdeckel-Aktion soll zeigen: Wer die Sozialleistungen beschlossen hat, soll sie auch bezahlen - nämlich Bund und Land. Anlass ist der Abschlussbericht der Regierung zu den Lebensverhältnissen in Deutschland. Er stellt zwar die Probleme der Städte und Gemeinden fest, bietet aber keine Lösungen. 

 

 



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