Auffällig viele Wildunfälle

Entlang der Hühnerheide im Oberhausener Norden sollten Autofahrer zurzeit besonders vorsichtig unterwegs sein. Dort wechselt in diesem Jahr deutlich mehr Wild die Straßenseite, als üblich. Davor warnt die Kreisjägerschaft Oberhausen.

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Demnach hat es auf der Forststraße allein im Oktober vier Unfälle zwischen Autofahrern und Wild gegeben - so viele wie sonst innerhalb eines ganzen Jahres. Grund sind vermutlich die Kanalarbeiten, die gerade in der Nähe laufen. Der Lärm der Baustelle bringt offenbar Unruhe in das Leben der Rehe, sagte die Kreisjägerschaft. Den letzten Wildunfall auf der Forststraße hat es erst vergangenen Montagmorgen gegeben.

Freilaufende Hunde verstärken das Problem

Laut Kreisjägerschaft Oberhausen werden immer häufiger Hundehalter angetroffen, die ihre Tiere im Wald nicht anleinen. Das Problem sei, dass Hunde in einigen Fällen Rehe und anderes Wild jagen. Dies erhöhe die Gefahr von Unfällen, weil das Wild auf seiner Flucht oft auch Straßen überquert, so ein Sprecher. Die Kreisjägerschaft appelliert deshalb an Hundebesitzer, ihre Tiere im Wald nicht frei laufen zu lassen.


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