Krater auf Spielplätzen verhindern

Das fast 2 Meter tiefe Loch auf einem Osterfelder Spielplatz beschäftigt noch immer das Oberhausener Gebäudemanagement. Zusammen mit Fachleuten und dem städtischen Kinderbüro wird aktuell beraten, was gemacht werden kann, damit so etwas nicht wieder vorkommt.

© OGM/ Stadt Oberhausen

Mitarbeiter der OGM hatten das 1,80m tiefe Loch im Sandkasten auf dem Spielplatz am Düsselbachweg vor einer Woche bei Routinekontrollen entdeckt. Es wurde noch am gleichen Tag wieder zugeschüttet. Wer das Loch gebuddelt hat, ist immer noch nicht klar. Fest steht, dass es unglaublich gefährlich war. Schon mehrfach sind in Deutschland Kinder, die im Sand tiefe Löcher buddeln, verschüttet worden und zum Teil dadurch erstickt.

Grabe-Sperre fehlte

Offenbar war es in Osterfeld nur möglich, so tief zu buddeln, weil dort nicht wie sonst auf Spielplätzen üblich in 40 Zentimetern Tiefe eine Grabe-Sperre eingebaut wurde. Das sei aber kein Baufehler, sondern der Größe der riesigen Sandfläche in Osterfeld geschuldet, sagte uns ein OGM-Sprecher. In diesem Fall befand sich unter dem Spielsand wohl noch weicher Füllsand aus der Bauzeit der Wohnsiedlung.

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