Neuer Ärger um Mülheims Oberbürgermeister

Scholten soll die Einkünfte aus seinen Nebentätigkeiten nicht rechtzeitig an die Stadt überwiesen haben. Es geht dabei um 9.550 Euro, die der Mülheimer Oberbürgermeister als Mitglied verschiedener Aufsichtsräte bekommen hat - unter anderem von Ruhrbahn, Energieversorger medl und Mülheimer Stadtmarketing- und Tourismus GmbH.

© Tamara Ramos/FUNKE Foto Services

Anscheinend hätte der Oberbürgermeister das Geld bis Ende Juni überweisen müssen. Nachdem das nicht passiert ist, hat die Stadt Mahnungen rausgeschickt. In einer Stellungnahme rechtfertigt sich Scholten damit, dass sich die Zahlungsfrist im Vergleich zum letzten Jahr verändert habe. Mittlerweile sei das Geld an die Stadtkasse überwiesen, sagt er. Gerade erst hatte Scholten die "Kreditkarten-Affäre" hinter sich gelassen. Ihm war vorgeworfen worden, mit der Kreditkarte der Stadt auch privat in Restaurants gezahlt zu haben. Die Staatsanwaltschaft fand dafür aber keine konkreten Beweise und stellte ihre Ermittlungen ein.

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