Ruhrgebiet gilt als besonders "arm"

Das Ruhrgebiet zählt zu den ärmsten Regionen Deutschlands. Das zeigt der aktuelle "Armutsbericht" des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Mit einer Armutsquote von rund 21 Prozent sind wir auf die Einwohnerzahl gesehen bundesweit die "Problemregion Nummer 1", heißt es. Im deutschlandweiten Schnitt lag die Armutsquote im letzten Jahr nur bei 15,5 Prozent.

Armut wird in Deutschland über das Haushaltseinkommen gemessen und die daraus resultierenden Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet. Die Armutsschwelle für einen Single lag im letzten Jahr bei 1.035 Euro, für einen Paarhaushalt mit zwei kleineren Kindern bei 2.174 Euro.

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