Schäden durch Sturmtief überschaubar

Sturmtief Sabine hat Oberhausen hinter sich gelassen. Auch wenn die Feuerwehr viel zu tun hatte und zum Teil immer noch wegen herunterfallender Äste unterwegs ist, hält sich der Schaden bei uns in der Stadt in Grenzen.

Eine Frau kämpft mit ihrem Regenschirm in der Essener Innenstadt gegen die Windböen eines Sturms.
© Sebastian Konopka/FUNKE Foto Services

Die Feuerwehr Oberhausen meldet insgesamt über 40 Einsätze. Zum Beispiel sind vom Schulgebäude an der Oranienstraße Dachziegel und Verkleidungsteile herabgestürzt. Durch das eindringende Regenwasser entstand ein Wasserschaden im ersten Obergeschoss. Am Sophie-Scholl-Gymnasium ist ein schwerer Ast auf die Dachkante gefallen und hat für erhebliche Schäden am Dach gesorgt, heißt es von der OGM. Im Kastellpark und im Volkspark hat Sturm Sabine einige Bäume abgeknickt. Im Ruhrpark sowie im Waldgebiet Sterkrade und Hühnerheide liegen sieben entwurzelte Bäume auf Gehwegen. Über 160 Helfer von Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW waren seit der Nacht im Einsatz.

Schulen am Dienstag wieder geöffnet

Es gilt noch bis morgen Abend die Warnung vor Sturmböen vom Deutschen Wetterdienst. Es wird weiterhin davor gewarnt im Wald spazieren zu gehen. Die Schulen haben morgen aber wieder ganz normal Unterricht. Trotzdem gilt weiter die Regelung des Landes, dass Eltern bei extremen Witterungsverhältnissen das Recht haben zu entscheiden, ob der Schulweg dem Kind zumutbar ist.

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