Schwarzfahrer machen Stoag zu schaffen

Die Stoag hat im vergangenen Jahr über 600.000 Euro durch Schwarzfahrer verloren. Zwar ist die Schwarzfahrerquote im Vergleich zum Vorjahr mit 1,5 Prozent fast gleich geblieben, trotzdem ist der Verlust durch Menschen, die ohne Ticket fahren, ärgerlich, sagt eine Stoag-Sprecherin.

© Gerd Wallhorn/FUNKE Foto Services

Immerhin könnten von dem Geld etwa drei neue Busse gekauft werden. Auch in diesem Jahr will die Stoag deshalb wieder rund eine Million Fahrgäste kontrollieren. Bei der Ruhrbahn in Mülheim und Essen ist der Schaden sogar noch höher. Hier sind laut Verkehrsbetrieb rund 6,8 Millionen Euro durch Schwarzfahrer verloren. Um den Schaden zu begrenzen, bietet die Ruhrbahn erwischten Schwarzfahrern an, ein Monatsticket oder Abo zu kaufen. Dann werden einmalig die 60 Euro Strafe fürs Schwarzfahren erlassen. Über 4.180 Menschen haben allein 2018 dieses Angebot angenommen, so die Ruhrbahn.

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