Kämmerer plant städtischen Hilfstopf

Im Oberhausener Rathaus hat der Kämmerer wegen der Corona-Krise jetzt zum Sparen aufgerufen. Ab sofort leistet die Stadt nur noch Zahlungen, zu denen sie verpflichtet ist. Geld wird außerdem nur noch für Aufgaben freigegeben, die sich nicht verschieben lassen.

© Gerd Wallhorn

Alle Abteilungen im Rathaus müssen ihre schon genehmigten Ausgaben noch mal auf den Prüfstand stellen. Der Kämmerer will einen Bericht, wo und wie viel in der besonderen Situation vielleicht doch noch eingespart werden kann. Der Haushalt für dieses Jahr umfasst Ausgaben von 850 Millionen Euro. Mit dem Sparprogramm hofft die Stadt, dass sie fünf Millionen Euro einsparen kann. Das Geld ist für einen Hilfstopf gedacht. Damit will Oberhausen Institutionen und Menschen unterstützten, die keine Hilfe von Bund oder Land bekommen. Das betrifft unter anderem Kultur- und Sporteinrichtungen oder Wohlfahrtsverbände. Der Kämmerer schätzt, dass Oberhausen die Corona-Krise rund 50 Millionen Euro kosten wird.

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