Rechter Aufmarsch in Mülheim

Die Polizei Mülheim hat gestern Abend einen rechten Aufmarsch in Styrum gestoppt. Hintergrund ist die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung von Anfang Juli. Die Familie von einem der Tatverdächtigen wohnt dort.

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Gegen 19 Uhr hatten sich rund 20 Personen aus verschiedenen Städten an der Augustastraße versammelt, sagt die Polizei. Sie hatten anscheinend in den sozialen Netzwerken zu einem Gang durch den Stadtteil aufgerufen. Angemeldet war die Versammlung nicht. Als immer mehr Teilnehmer auftauchten, alarmierte die Polizei zusätzliche Kollegen sowie die Einsatzhundertschaft. Von den mehr als 70 Teilnehmern wurden die Personalien aufgenommen und Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht geschrieben. Der Essener Staatsschutz ermittelt.

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